Parallelsessions

Block A (1-8) - Freitag, 8.11.2018, 14.00 Uhr

Nr.

Referent/in

Titel und Inhalt

A1*

Prof. Dr. Jean Van Hemelrijck
Psychologue et psychothérapeute familial, formateur à l’approche systémique, professeur à l’Université Libre de Bruxelles

La rencontre école-famille: de la colère à la collaboration
Présentation d’une situation concrète pour illustrer et approfondir les concepts approchés lors de la conférence.

A2*

Dr. Fabrice Brodard
Maître d'enseignement et de recherche et Psychologue spécialiste de l'enfance et de l'adolescence FSP, Université Lausanne

L’impact des relations entre l’enseignant-e et ses élèves: pistes de prévention en milieu scolaire
Les relations entre les élèves et les enseignant-e-s ont été abordées dans la recherche à partir de différentes approches, que ce soit la perspective de l’attachement, celle de la motivation, de l’apprentissage, ou encore l’approche socioculturelle. Dans cette présentation, nous rappellerons quelques contributions issues des théories de l’attachement et de l’apprentissage social, afin d’identifier les mécanismes en jeu dans le développement de la relation enfant-enseignant. Des exemples concrets de prévention en milieu scolaire seront également proposés.

A3**

Markus Grindat
Eidg. anerkannter Psychotherapeut, Stiftungsrat ZSB, Präsident Systemis

Mit sicherer Bindung ‚klasse‘ führen – (Teil 1 von 2)***
Wie sieht genau „Feinfühligkeit“ in der Klasse aus, was funktioniert wirklich? Wie wird Lern- und Arbeitsverhalten aktiviert und wie werden Störungen gestoppt in einem Modell, das auf Beobachtung funktioniert? Wie wirken feine Signale der Beziehung für die Verhaltenssteuerung? Demonstration anhand von Videos in Standardsituation unter aktiver Beobachtungs-Beteiligung der Teilnehmenden.

A4

Prof. em. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello
Professorin für Entwicklungspsychologie der Lebensspanne an der Universität Bern,

Unsichere Bindung (k)ein Schicksal
Eine sichere Bindung zu relevanten Bezugspersonen steht in positivem Zusammenhang mit Schulerfolg, Sozialkompetenz und Emotionskontrolle. Der Umkehrschluss, wonach eine unsichere Bindung mit negativen Entwicklungsergebnissen einhergeht, ist jedoch problematisch. Zum einen ist die Gruppe unsicher Gebundener heterogen, zum andern sind Bindungsmuster keine stabilen Persönlichkeitseigenschaften und können je nach Bindungsperson und über die Zeit variieren. Unter welchen Bedingungen ist eine unsichere Bindung ein Schicksal und unter welchen nicht? Im Workshop werden Bedingungsfaktoren diskutiert, wobei vor allem die Frage interessiert, welche Rolle Charakterstärken für die Resilienzförderung spielen.

A5

Dr. Regula Neuenschwander
Entwicklungspsychologin Universität Bern

Die Bedeutung von Lehrperson-Kind-Beziehung und die Qualität im Klassenzimmer für die Selbstregulation des Kindes
In diesem Vortrag wird der aktuelle Stand der Forschung zu Lehrperson-Kind-Beziehungen (teacher-child relationship) und Qualität im Klassenzimmer (classroom quality) für die Selbstregulation des Kindes erarbeitet. Als ein erfolgsversprechender Interventionsansatz wird die Förderung der Achtsamkeit (mindfulness) von Lehrpersonen und Kindern diskutiert.

A6

Prof. Dr. Claudia Scheid
Pädagogische Hochschule Bern, Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Warum bedeutet Lehre Bindung und wie zeigt sich dies konkret?
Nachdem nun endlich die Geschichte der Räume der Ermöglichung pädophiler Übergriffe in mancher scheinbar kindzugewandter Pädagogik aufgearbeitet wird, gilt es nun – auch in der Folge der rekonstruktiven Unterrichtsforschung –, mit neuer Präzision zu bestimmen, was die Bindung von Lehrer/in und Schüler/in bedeutet und warum Lehre nicht ohne sie auskommt. Eine Rhetorik vom ‚Kind im Mittelpunkt‘ zurückweisend, genauso wie übertriebene Hoffnungen in E-Learning, soll anhand von Unterrichtsbeispielen das unspektakuläre, detaillierte Wahr- und Aufnehmen als zentrale Erscheinungsform der Bindung in Lehre rekonstruiert werden. Auf der anderen Seite kann auch gezeigt werden, wie Lehrer/innen und Schüler/innen in scheinbar ganzheitlicher Zuwendung diese für die Bewältigung eigener psychischer Probleme nutzen.

A7

Dr. Ralph Wettach
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP & Kinder- und Jugendpsychologie FSP, Direktor SPD Kanton St. Gallen

Grundlagen des Baghira-Gruppentrainings für aggressive, oppositionelle Kinder
Überblick über das Baghira-Gruppentraining und dessen Wirksamkeit

A8

Marianne Deforth
dipl. Logopädin, SPD Kanton St. Gallen
Daniela Eugster
lic. phil., SPD Kanton St. Gallen
Ruth Rioult
dipl. Logopädin, dipl. Psych., SPD Kanton SG

Sprache und Beziehung
Beziehungen formen unsere Sprache und diese gestaltet unsere Beziehungen

* Sessions A 1 / A 2 / B 9 werden französisch gehalten
** Session A 3 wird simultan ins Französische übersetzt
*** Sessions A 3/B 11 bilden eine Einheit und können nur gemeinsam gebucht werden